| ABRUFKREDIT
Beim Abrufkredit räumt das
Kreditinstitut dem Kreditnehmer eine Kreditlinie ein, meistens
zwischen 5.000 bis maximal 40.000 Euro. Ist die Kredithöhe
geklärt und gewährt vom Kreditinstitut, so kann der Kunde
den Kredit innerhalb des vorher gewährten Rahmens in Anspruch
nehmen. Die Bank überweist ihm dann auf Zuruf das Geld auf
das zuvor angegebene Konto.
Dabei möchten einige Banken zu kleine
Kredite vermeiden und vereinbaren aus diesem Grund z.B. eine
Mindestkreditsumme von 5.000 Euro. Einige andere Banken freuen
sich, ihren Kunden mit 500 Euro, weiter zu helfen. Andere
bewegen sich dazwischen. Natürlich gibt es auch Banken die
keine Mindestsumme verlangen.
Mit dem Abrufkredit hat der
Kreditnehmer 3 Vorteile:
1. Das Geld steht ihm sofort zur Verfügung
ohne Wartezeit, ähnlich einer Bereitstellung. Jedoch fallen
beim Abrufkredit keine Bereitstellungszinsen an.
2. Der Kreditnehmer kann tilgen wann er
möchte, je nachdem wie es seine finanzielle Situation gerade
hergibt. Er ist somit an keine feste Rate gebunden und kann
soviel tilgen wie er möchte. Auch Beträge, die über die
vereinbarte Mindesttilgung hinausgehen, sind erlaubt.
3. Der Abrufkredit ist oft günstiger
als ein Ratenkredit und aus Kostengründen eine sehr
preiswerte Alternative zum Dispokredit.
Die Zinsen des Abrufkredits sind recht
günstig gegenüber dem Ratenkredit und v.a. zum
Dispokredit.
Viele Kreditnehmer nutzen daher die günstigen
Zinsen aus, um teure Überziehungskredite zu tilgen.
Allerdings achten sie immer darauf, wenn Sie einen Abrufkredit
zusätzlich zu einem bereits existierenden Kredit beantragen
und in Anspruch nehmen, das sie nicht den Weg in die
Schuldenfalle gehen.
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